Über uns

Hallo liebe Hotzifreunde

Mein Name ist Simone Bretschneider, die meisten nennen mich allerdings Hotzi-Mami. Die Mehrheit kennt mich wohl durch die Facebookseite meiner Hotzenplotzbande, wo ich täglich von den Abenteuern meiner krummbeinigen Räuber berichte.

Ich lebe mit meinen Hotzis und meinem Mann im Großraum Köln und neben ein paar Notfellchen, die wir aufgenommen haben, züchten wir auch im kleinen, aber feinen Rahmen Dackel.

Durch meine Internetpräsenz in den sozialen Medien bekam meine Bande immer mehr Fans, ein Umstand mit dem ich niemals gerechnet hätte. Beim Start der Seite auf FB wollte ich einfach nur posten, wieviel Freude und wieviel Liebe wir durch unsere Hunde erfahren. Dass ich damit die Menschen auch direkt von Herzen begeistern konnte... das ist für mich ein ganz besonderes Geschenk.

Nun, es war bereits als kleines Kind mein Traum, einmal Bücher zu schreiben, aber wie das nun mal so ist, meistens kommt es dann doch anders. Es waren meine Hotzifans, die mich immer wieder animierten, die Geschichten in Buchform zu packen und was soll ich sagen? Mittlerweile konnte ich mir diesen Traum erfüllen und freue mich, dass ich meine Werke hier auf dieser Plattform anbieten kann.

Ich hoffe, sie machen Euch genauso viel Freude, wie sie es mir beim Schreiben gemacht haben.

Meine Hotzenplotzbande
Hotzi-Mami

Hotzi-Mami Simone

Nun, ich bin Baujahr 1973 und die Chefin meiner Bande, sowie die Autorin der wunderbaren Hotziabenteuer

Mein Mann und ich

Hotzi-Vati Guido

Mein Mann ist nicht nur der beste Ehemann der Welt, er ist auch derjenige, der mir die Erfüllung meiner Träume ermöglicht, in dem er mir den Rücken frei hält. 

Graf Bobby vom Hotzenplotz

1. Räuberhauptmann, unser Bobby

Er ist der Hauptcharakter in meinem ersten Buch, was ihm ein Andenken sein soll. Viel zu früh wurde er uns entrissen und lebt nun im Regenbogenland. Aber wir sind uns sicher, von dort aus lenkt er noch immer unsere Geschicke.

Unsere Geschichte:

Wie es zu uns und unserem Rudel kam?

Nun lest selber, was Bobby euch dazu zu sagen hat...


Hallo Leute,

freut mich, dass ihr anscheinend neugierig seid und mehr über uns wissen wollt!

Hab ich absolutes Verständnis für, schließlich sind wir die unwiderstehliche und, wie manche viele auch behaupten, zuckersüße Hotzenplotzbande. Um genau zu sein sind wir: Artus, Josie, Paula, Django, Susi, Lotte, Kralle, Rocky, Mücke, Hexi und ich, Graf Bobby.

Entschuldigt, dass ich zu sehr ins Schwärmen gerate, wenn ich über meine krummbeinigen Kollegen rede. Seit dem heißen Sommer 2018 wohne ich allerdings nicht mehr in Hotzihausen, unserem Domizil, sondern direkt hinter der Regenbogenbrücke mit meiner Labradorfreundin Kira. Sie war die beste Freundin meiner Zweibeinermami Simone. Tja und ich, ich war Vati Guidos allerbester Kumpel. Mit zu unserer Regenbogentruppe gehört auch Opi Max.

Aber ich greife weit vor… Ihr wisst ja noch gar nicht, wer die Hotzenplotzbande ist. Auch nicht wer unsere Zweibeiner sind und wie es kam, dass wir so eine famose Räuberbande geworden sind, die rund um den Erdenball bekannt ist. Naja, nicht ganz vielleicht, noch nicht… wir arbeiten aber ständig daran.

Also. Vor gigantofastisch dollst vielen Jahren, lange bevor ich geboren wurde, hatte unsere Hotzi-Mama einen Traum. Sie wollte schon als kleines Mädchen auf einem Hof wohnen, mit Hunden, Hühnern, einem Zwergpony und vielleicht noch einer Ziege auf zwei, einem riesigen Garten, mit einer großen Familie. Draußen auf dem Land. Auf dem kölschen Umland, wo man auch kölsch redet. Selbst Dackel können Kölsch, das sieht man an unseren Texten meist ganz genau!

Für ein Stadtmädchen war das ein ziemlich ambitionierter Traum ….

Dass die vielen Hunde einmal Dackel sein würden, das wusste unsere Simone damals noch nicht, obwohl sie mit unserer Rasse aufgewachsen ist.

Sie wurde größer, träumte weiter in stillen Momenten, redete aber nicht viel darüber. Wie das ebenso ist, mit den Kindheitsträumen. Als Jugendliche traf sie ihre erste, ganz, ganz große Liebe. Eigentlich war es noch mehr als das, denn sie war sofort überzeugt, dass sie diesen jungen Mann einmal heiraten würde. Manche von euch können es sich vielleicht schon denken, es handelte sich hierbei um unseren Hotzi-Vati.

Aber Menschen sind ja manchmal furchtbar dumm und obwohl die beiden perfekt zueinander passten, sollten sich ihre Wege wieder trennen. Beide gründeten Familie, hatten jeweils zwei Kinder, trotzdem waren sie nicht glücklich. Uns hat es ja damals noch nicht gegeben, wir hätten ihnen direkt bellen können, dass das normal ist, wenn man seinen Seelenpartner gefunden hatte, aber nicht mit ihm zusammen war. Aber Menschen können irgendwie nicht so weit denken.

Während dieser Zeit hatte unser Frauchen übrigens schon einige Hunde an ihrer Seite. Als Kind wuchs sie bereits mit ihren heiß geliebten Dackeln auf, außerdem mit Cocker, Riesenschnauzer und Schäferhund und auch später war stets ein Vierbeiner an ihrer Seite. Alles ältere Hunde, die sie aus dem Tierheim geholt hatte. Nachdem sie von dem Riesenschnauzer Robby hatten Abschied nehmen müssen, wünschten sich ihre Söhne einen Hund, den sie selber mit aufziehen, für den sie mit Verantwortung übernehmen konnten. Sie wollten einen Hund, mit dem sie spazieren gehen, Fahrrad und Rollerblades fahren konnten, der einfach ihr bester Freund sein würde. Und so kamen sie zu unserer Labrador-Omi Kira. Klar, damals war sie noch keine Omi natürlich, sondern ein zuckersüßer Welpe. Sie wurde zum größten Schatz der drei und ging mit ihnen durch dick und dünn.

Eins Tages, es waren knappe 20 Jahre seit ihrer Trennung vergangen, trafen sich unsere beiden Zweibeiner wieder und gerade mal ein Jahr später waren sie schon verheiratet.

Immer mit dabei war natürlich Kira. Aber unsere Menschen sind nicht nur ein bisschen verrückt, sie sind auch sehr spontan.

Sie waren gerade im Begriff ein Stück außerhalb von Köln in ein Haus zu ziehen, als Vati meinte, dass er irgendwann mal einen Dackel will. Nun Dackel waren Mamis Thema. Mit ihnen aufgewachsen liebte sie uns Krummbeine schon immer. Noch am gleichen Tag zeigte Frauchen unserem Herrchen Fotos von ein paar Dackelwelpen und was soll ich lange drum herum reden? Zwei Wochen später zog Paula bei ihnen ein.

Die kleine Prinzessin brachte ganz neues Leben in die Bude und für Kira war sie der reinste Jungbrunnen.

Jetzt wohnte die Hotzifamilie zwar nicht auf einem Bauernhof, doch das Haus war so groß, dass sich Frauchen wieder an ihren Kindheitstraum erinnerte: Ein Hof mit vielen Hunden. Innerhalb eines Jahres zogen dann neben mir, Bobby, auch Kralle und Mücke ein.

Das war auch in etwa der Zeitpunkt, als sich unser Rudelname bildete. Ihr müsst euch denken, wir waren ja plötzlich eine Truppe von fünf Hunden, davon vier noch sehr junge Dackel-Racker. Oma Kira war unser Fels in der Brandung, doch unter unserer Anleitung machte sie auch so manchen Schabernack mit.

Die Zweibeiner wussten damals noch nichts von Gnomen und der Gefahr, die von ihnen ausgeht. Das haben wir ihnen mit der Zeit erst beigebracht. Auch wir selbst fingen damals erst an zu lernen, wie man die Viecher jagt und vertreibt. Immer wieder nannten unsere Menschen uns Räuber… wir seien eine Räuberbande… kleine Verbrecher… kleine Ganoven… und immer wieder Räuber, Räuber, Räuber… daraus wurde der Räuber Hotzenplotz, eine von Frauchens Lieblingskindergeschichten, die sie immer auf Langspielplatte gehört hatte (die Älteren unter euch kennen das sicher auch noch). Tja und nach einem extremen Gnomebefall unterm PVC Teppich im Flur, dem wir uns selbstverständlich hingebungsvoll annahmen, während die Zweibeiner nur kurz weg waren… naja seit dem waren wir eben die Hotzenplotzbande oder auch kurz die Hotzis. Das gefiel den Zweibeinern so gut, dass sie ihre Zucht so nannten. Die Dackelzucht vom Hotzenplotz war geboren..

In den folgenden Jahren blieben ein paar der Welpen in unserem Rudel. Angefangen mit Artus, den von Anfang an ein ganz besonderes Band mit unserer Menschin Simone verband, außerdem Django und Lotte.

Ich selber war mittlerweile der Räuberhauptmann unseres Rudels und hab sie alle mit meiner ruhigen Art sehr souverän durchs Leben und durch so manchen Gnomekampf geführt. Ich bin übrigens immer hervorragend in meinem ganzen Dasein gewesen. Aber das stellt wohl auch niemand in Frage hier.

Irgendwann zogen wir um, denn die Zweibeiner hatten ein Haus mit viel Platz und mit riesengroßem Garten auf dem Land in einem kleinen Dorf gefunden, unser Hotzihausen. Hier darf man Hund sein und das war unseren Menschen wichtig.

Irgendwann, wir wohnten noch nicht lange auf dem Hotzi-Gehöft, wurden sie im Internet dann auf einen Aufruf aufmerksam. Dort saß ein fünf Monate altes Langhaardackelmädchen im Tierheim. Sie war so verzweifelt, so verstört, und wusste nicht wie ihr geschah. Ihr Blick auf dem begleitenden Foto ging den Zweibeinern so sehr ins Herz, dass sie noch am selben Tag die vielen hundert Kilometer ins Tierheim fuhren. Dort fanden sie ein kleines Fellknäuel, mit großen, traurigen Augen.

Sie nahmen die kleine Dackeline mit, gaben ihr den Namen Susi, und es dauerte nicht lange, bis sie dank unserer besonderen Rudelkraft eine richtige Vollbluthotziline wurde.

Ein paar Monate später gab es dann noch eine Anzeige im Internet, die unsere Zweibeiner sofort handeln ließen. Max, ein 16 Jahre alter, blinder, fast tauber, Herz- und Rückenkranker Langhaardackel-Opi saß auch in einem Tierheim. Total verstört und immerfort weinend, weil sein Frauchen verstorben war und er so gar nicht verstand, was ihn hinter Gitter gebracht hatte. Da brauchte es gar keine langen Überlegungen, Frauchen und Herrchen setzten alles in Bewegung und holten Max zu uns. Seine letzten Monate sollte er geborgen und liebevoll auf einem warmen Sofa verbringen dürfen…

Da waren wir nun zehn famose Hotzis – eine richtig tolle Truppe. Die beiden Senioren Kira und Max waren die Ruhepole für uns jungen Feger – zusammen erlebten wir eine wunderbare Zeit.

Im selben Jahr, es war Oktober, verloren wir jedoch unsere 15 Jahre alte Omi Kira… Freitags wurde sie urplötzlich krank, übers Wochenende baute sie so massiv ab und trotz Medikamente und obwohl die Mami jede Minute bei ihr gelegen hatte, mussten die Zweibeiner schon Montags die schwere Entscheidung treffen, sie über die Regenbogenbrücke gehen zu lassen. Das war eine schlimme Zeit, auch für uns Hotzis und sie fehlt tatsächlich bis heute, obwohl es schon ein paar Jahre her ist. Diejenigen, die man liebt, vergisst man eben nie und das ist auch gut so!

Nun und kurz vor Weihnachten, nur 4,5 Monate nach dem wir ihn zu uns geholt hatten, beschloss unser Max, dass er die Feiertage lieber bei seinem Frauchen im Himmel verbringen wollte, nur sieben Wochen vor seinem 17. Geburtstag. Auch wenn uns nur eine kurze Zeit mit dem süßen Opi vergönnt gewesen war, so traf uns sein Verlust dennoch hart und auch er wird seitdem schmerzlich vermisst.

Einige Monate später entstanden dann Kinder der Liebe zwischen Susi und mir. Die Zweibeiner hatten da zwar ursprünglich andere Pläne, aber wir sind eben Dackel. Die machen nun mal hin und wieder Sachen, die ihnen so in den Kram passen. Diese Charaktereigenschaft lieben sie ja so an uns, also was hätten sie da jetzt schimpfen können? Bei dieser Liebe entstand neben ihren Geschwistern auch unsere kleine Josie, die von da an unser Rudel bereicherte.

Kommen wir zum letzten im Bunde, unserem Rocky. Der fand den Weg zu uns, weil wir für die Zucht frisches Blut brauchten, wie es im Züchterjargon heißt. Also sahen die Zweibeiner sich um und fanden den kleinen Burschen. Seine Augen hatten es ihnen direkt angetan, sein herziger Blick und sein Knuffelgesicht. Mittlerweile ist er ein richtiger Mann geworden und es gibt bereits zuckersüße und wunderschöne Minihotzis von ihm.

Am 04.08.2018 veränderte sich dann plötzlich erneut alles in Hotzihausen.

Vollkommen unerwartet ging ich los, über die Regenbogenbrücke. Die monatelange extreme Hitze in diesem Sommer war einfach zu viel für mich und meinen Körper und nach einem wirklich dramatischen und verzweifelten Versuch unserer Hotzi-Mami mir das Leben zu retten, schloss ich, Bobby, mit nur sieben Jahren für immer meine wunderschönen Augen.

Für die Zweibeiner brach ihre Welt zusammen. Ihr müsst wissen, wir sind wirklich deren Leben, sie lieben uns so sehr, als wären wir ihre Kinder. Naja, das sind wir ja auch, nicht? Sie standen unter Schock. Auch für meine kleinen Hotzifreunde war plötzlich alles anders, denn schließlich war ich nicht nur deren Papa und Spielgefährte, ich war auch der Rudelchef.

Oder auch eben der Räuberhauptmann, wie die Hotzi-Mami mich stets nennt. Aber mein Rudel hat das sehr souverän gelöst. Mein Sohn Artus hat zunächst die Chef-Rolle übernommen. Er war schon immer die Nummer Zwei und zuständig für die Grenzkontrollen. Da war es erst einmal ganz natürlich, dass er aufrückte. Doch Rocky, als einziger intakter Rüde und mittlerweile selbst auch Papa, wuchs stetig mehr in die Rolle des Chefs und Artus ließ ihn nur allzu gerne gewähren. Patrouillieren ist einfach mehr sein Ding. Das neue Rudelgefüge bildete sich und funktioniert übrigens so harmonisch, wie wir generell untereinander einfach sind.

Nicht nur die Zweibeiner sind deshalb mächtig stolz auf uns. Ich beobachte von hier oben sehr wohlwollend mein Rudel, sehe auf mein Erbe herab und zwischendurch flüster ich dem einen oder anderen auch noch ein paar Tipps zu, nachts, wenn sie schlafen, so dass es ihnen wie ein Traum vorkommt.

Tja, ihr ahnt gar nicht, was alles so zwischen Himmel und Erde möglich ist!

Das glaubt ihr nicht? Nun, ich kann es beweisen, denn ich habe ihnen tatsächlich schon ein wenig auf die Sprünge geholfen.

Ende 2018 gab es nämlich einen schlimmen Brand bei lieben Züchterfreunden. Es war wirklich sehr dramatisch, das Ehepaar kam nicht nur selber beinahe ums Leben, vier ihrer geliebten Dackel und auch ihre Katzen verstarben leider in dem Feuer. Alles war weg und vernichtet, die beiden schwer angeschlagen und im Tierheim saß Hexi, hochschwanger, schwer traumatisiert und verstand die Welt nicht mehr. Es war wirklich sehr, sehr schlimm wie ihr euch vorstellen könnt und ich hab von hier oben ordentlich ackern müssen, dass da unten alles in die richtige Bahn läuft. Denn nur fünf Tage vor ihrer Niederkunft kam Hexi in Hotzihausen an, wurde dort von meinem Rudel und den Zweibeinern liebevoll aufgenommen, auch wenn sie das anfangs natürlich in ihrer Angst nicht einschätzen konnte. Ich hab ihr viel in die Ohren geflüstert, so dass sie dann doch fix kapierte, dass sie unserer Hotzi-Mami vertrauen konnte. Zusammen brachten sie dann auch vier wundervolle Welpen auf die Welt, die Minihexen.

Es war bald klar, dass Hexi nicht mehr zurück in ihr altes Zuhause kann, weil eben alles zerstört ist und die Umstände noch eine ganze Weile dramatisch bleiben würden. Auf gar keinen Fall wollten die Zweibeiner die Maus aber noch mehr traumatisieren, in dem sie schon wieder woanders hin gemusst hätte. Denn mittlerweile hatte sie sich ja eingelebt und liebte das Leben als Neuhotzenplotz. Ergo…? Genau, ihr könnt es euch denken, ich habe ihnen allen eingeflüstert, dass Hexi unbedingt und meganotwendig in Hotzihausen bleiben muss. Und so ist das Rudel mit zehn Dackeln wieder komplett.

Dies ist sie nun, die Geschichte wer wir sind und wie es zu uns kam.

Das sind wir, die zehn von

DER HOTZENPLOTZBANDE (und ich im Regenbogenhintergrund)